Theater in der Scheune

Das Theater in der Scheune des Kulturvereins Wilhelmdorf

ist nicht nur älter als der Kulturverein, sondern ist auch dessen Keimzelle: Die Sehnsucht aller Mitwirkenden nach einem eigenen Haus führte zur Gründung des Vereins und damit zu vielfältigen kulturellen Aktivitäten.

Hier ist eine Liste aller Produktionen des „Theaters in der Scheune“ von seiner Gründung 1977 an bis heute. (Satz anklichen)

Wegen Corona: aufgeschoben ist nicht aufgehoben . . .

Text & Regie Barbara Kunze
Co-Regie Lothar Rilling-Riehmann & Wera Preissler

Kriminaloberkommissar Egon Schlotterbeck a. D. ist wegen seines Herzleidens Patient in der Klinik ob der Flausen, wo er ein Zimmer mit Rudi und Edi teilt. Egon weiß sich gut versorgt, denn die Herzabteilung besitzt einen hervorragenden Ruf, nicht zuletzt wegen des von Chefarzt Professor Sauberbauch selbst entwickelten Herzklappenverschlusses „Snap lock“. Doch ein Geschehen droht den Erfolg der Klinik zum Einsturz zu bringen: Eine Frau wird leblos aufgefunden, ihr plötzlicher Tod scheint unerklärlich. Es handelt sich ausgerechnet um jene gestern noch quicklebendige Frau, in die sich Schlotterbecks Bettnachbar Rudi unsterblich verliebt hatte. Ganz offenkundig soll der Vorfall vertuscht werden und darum ermittelt Egon, mit Unterstützung seiner beiden Bettnachbarn, nun inkognito.

Eine Kooperation des Theaters in der Scheune mit der Waldbühne Zussdorf

Hier ein paar Pressestimmen zu unseren letzten Stücken . . .

Schwäbische Zeitung Ravensburg/Weingarten – 27/03/2019:

Ätzend scharfe Kriminalsatire

Nur das Personal fehlt auf dem Bild (von links): der Dekan von Paddington (Wilhelm Kächele), der Chiromantist Santoro (Markus Watter), Lady Clementina Beauchamp (Ingrid Wirth), Lady Margaret Windermere (Anna Milow), Lord Arthur Savile (Oliver Nittka) und Lady Julia Merton (Inge Bürgstein). (Foto: Dorothee L. Schaefer)

Eine Krimi-Komödie, nach Oscar Wildes Erzählung „Lord Arthur Saviles Verbrechen“ als Theaterstück eingerichtet von Constance Cox, hat das Ensemble Theater in der Scheune, zum ersten Mal unter der Regie von Jörg Ehni, auf die Bühne gestellt.

Von 1887 stammt die Erzählung, von 1963 die etwas verändernde Umarbeitung durch den englischen Bühnenautor und Drehbuchschreiber. Aber Wildes konstante Parodie und sein sarkastischer Witz wirken in den Dialogen und Gruppenszenen des Theaterstücks genauso frisch wie in der Erzählung.

Ein mit zehn Figuren ideales Stück für ein kleines Ensemble, aber dennoch muss man immer schauen, dass sich die passenden Darsteller finden lassen. Bei Jörg Ehni, der lange als Professor an der PH Weingarten wirkte und selbst Theaterstücke, Musicals und Chorlieder geschrieben hat, und seiner Assistentin Magdalena Hangarter lag die Inszenierung jedenfalls in guten Händen, denn Lothar Rilling-Riehmann, der die schön schräge musikalische Begleitung besorgt hatte, stand diesmal selbst als Butler Baines auf der Bühne. Trotz Erkältung gelang ihm eine tadellose Performance.

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Schwäbische Zeitung Ravensburg/Weingarten – 22/04/2018:

Vision von Freund hilft gegen Einsamkeit

Schöne Bescherung um einen unsichtbaren Riesenhasen (von links): der entgeisterte Professor Chumley (Wilhelm Kächele), der freundliche Elwood (Lothar Rilling-Riehmann), seine entnervte Schwester Veta Louise (Inge Bürgstein), der genervte Anwalt Omar (Hanns Pirkl), die entrüstete Nichte Myrtle (Anna Milow), der kritische Psychiater Sanderson (Oliver Nittka) (Foto: Dorothee L. Schaefer)

1944 erlebte das Stück „Mein Freund Harvey“ der Journalistin und Autorin Mary Chase (1907-1981) in New York seine Uraufführung und einen sensationellen Erfolg. 1950 wurde es mit James Stewart verfilmt – auf dem Zenit der Laufbahn des berühmten Schauspielers und eine seiner selteneren Komödien – und ebenfalls ein Riesenerfolg. 1970 entstand noch ein deutscher Fernsehfilm mit Heinz Rühmann. Seither hat das Stück über den schrulligen Elwood P. Dowd und seinen imaginären Hasenfreund eigentlich keinen Rost angesetzt. Trotz seines eher leichten Themas – und geschrieben in der härtesten Phase des Zweiten Weltkrieges – geht seine Botschaft sehr viel tiefer.

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Schwäbische Zeitung Ravensburg/Weingarten – 12/03/2017:

Die Leiche spielt der Regisseur

In diesem Verwirrspiel um einen Ermordeten und sieben Verdächtige kann nur Fräulein Mäpple helfen (Ingrid Wirth, Mitte). Kommissar Schleck (Wilhelm Kächele, von links) ist etwas schwer von Begriff, Madame Preis-Ripple (Inge Bürgstein) entsetzt und das Pfarrerehepaar Klemens (Oliver Nittka, Sonja Riehmann) amüsiert. (Foto: Dorothee L. Schaefer)

Einen langen, aber unterhaltsamen Theaterabend stellte die Scheune mit „Mord nach sechs“ auf die Bühne . . . Szenenapplaus, langer Beifall, mehr Begeisterung kann ein Premierenpublikum nicht zeigen . . .